Nachdenkliches
622 Verstand
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- Geschrieben von Werner Geisser
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622 Verstand?
Zum Denken, begreifen und Urteilen.
Vernunft?
Den Wert erkennen und erhalten.
Gott hat den Menschen die Erde,
und „dieses“, zum Leben mitgegeben.
Durch das Wissen, mit diesem, eben,
dann auch sehr gut, auf Ihr zu Leben.
Doch leben sie nur, in den Tag hinein.
Ohne, sorgsam für die Natur, da zu sein.
Ist es für die Menschen schlecht bestellt.
Sie wird untergehen, diese schöne Welt.
„Daran sollten, alle Menschen denken“.
Sonst wird es böse, mit der Erde, Enden!
Herrscht auf der Erde, nur noch Raubbau.
Kommt sehr schnell daher, der Lebensklau.
© by Werner Geisser
Weiterstadt,13.07.1959
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Es vergeht die Zeit, ganz leis und still.
Weil sie nicht wahrgenommen werden will?
Es sagen die Menschen, es sind die Zeiten,
die sich doch geändert hätten, zuweilen.
Nicht die Zeit ist es, die sich geändert hat,
Menschen ändern sich, haben diese Zeiten satt.
Sie wollten doch die Zeit, für sich gewinnen,
Weshalb sie nur noch, neue Dinge ersinnen.
Dabei werden sie älter und merken sehr bald,
auch diese neuen Dinge, werden mit ihnen alt.
Sie rannten ihrer Zeit voraus, mancher Quer,
Doch in Wahrheit rannten sie, nur hinterher.
Irgendwann, macht es ihnen ihre Ahnung klar.
Die Zeit wird nie wieder so, wie sie einmal war.
Zu spät, sie holen die verlorene Zeit nicht ein,
Sie sind am Ende ihres Lebens, wie alle, allein.
© by Werner Geisser
Weiterstadt,08.05.1958
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616 Eingeräumt_ Mensch
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616 Eingeräumt _ Mensch
Lässt wer,
in jungen Jahren,
seine Lebenszeit,
ganz ungenutzt verstreichen.
Weiß er, noch nicht,
dass er auch,
mit kleinen Schritten,
großes kann erreichen.
Was der Mensch
in seinem Leben,
in jungen Jahren,
hat versäumt.
Bekommt er,
dann im späten Alter
nimmermehr
eingeräumt!
_ _ _ _ _ _ _ _
Nimmt er sein Leben,
selbst in die Hand,
kommt sein eigenes,
Glück angerannt!
© Werner Geisser
Weiterstadt,13.05.2013
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611 Die Sehnsucht
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611 Die Sehnsucht
Es kommt die Zeit, wo man zu zweit, durchs Leben geht.
Wo der eine davon, in jeder Lage, für den anderen steht.
Die Zeit vergeht, im Sauseschritt, sie geht, nimmt alles mit.
Die Zeit kommt, wo nichts mehr da, nichts mehr ist, was war.
Eins noch, was dich begleitet, was auf deinen Nerven reitet.
Nur Einsamkeit, nichts von allem, kann im Leben, gefallen.
Die Sehnsucht, nach früher, jetzt kommen die Gedanken.
Wo man zusammen durchs Leben ging.
Der eine, wie eine Klette, am anderen hing.
Die Schöne Zeit, nur zusammen genoss.
Nie, wegen dem Partner, eine Träne floss.
Die Zeit ist vergangen, vergangen das Glück.
Doch keine Sehnsucht, holt sie jemals zurück.
Das Leben, auf dieser herrlichen Welt, ist schön.
Früher oder später, muss jeder Mensch gehen.
© Werner Geisser
Weiterstadt, 19.11.1966
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610 Zu Zweit
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610 Zu Zweit
Wenn, wer, in einer klaren Sternennacht,
bei dem Spazieren gehen, halt gemacht.
Seine Blicke zum Himmel, er noch gerichtet,
er somit, die große Sternenpracht gesichtet.
Lässt ihn, das Himmelsbild, alles vergessen,
als wär er Selbst, schon im Himmel gewesen.
Sind seine Gedanken trübe, oder auch heiter,
Sein Blick zum Himmel, geht unendlich weiter.
Fühlt er sich frei, von den Irdischen Dingen?
Möchte er schon Fliegen, oder gar singen?
Kann nicht begreifen, was dort oben er sieht,
spüren, was mit Liebe, auf Erden geschieht.
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Wer ohne Kunstlicht, zu zweit, die Sterne gesehen,
wird gern in der Nacht, öfters, spazieren gehen.
© Werner Geisser
Weiterstadt, 01.03.2013
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