Werners Gedichte

Nachdenkliches

574 Die Zeit verrint

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 21. August 2015
Erstellt: 21. August 2015
Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2016
Zugriffe: 5754

     

574 Die Zeit verrinnt!    

 

Von Mädchen

oder Knaben.

 

Kurz, vom Kind.

Die Zeit verrinnt!

 

Zur Frau oder Mann.

wächst es heran.

 

Die Zeit verrinnt!

Zur Greisin, zum Greis.

 

Wer weiß.

Die Zeit verrinnt!

 

Wie zum Beweis,

schließt sich der Kreis.

 

Die Zeit verrinnt!

Nimm Dir die Zeit.

 

Du kommst zum Ende.

Die Zeit verrinnt!

 

Copyright © Werner Geisser

Weiterstadt,14.07.1992

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574

570 ES

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 12. April 2015
Erstellt: 12. April 2015
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
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„Es“

 

Ein Blatt „Es“ sprießt im Sonnenschein,

so ist der Werdegang, hier auf Erden.

Der Frühling, stellt sich langsam ein.

Im Sommer, wird „Es“ grösser werden.

 

Der Wind, bewegt das grüne Blatt,

am großen Baum des Lebens.

Er rüttelt und er schüttelt „Es“,

sein Bemühen, ist noch vergebens.

 

Das Blatt ist grün und lebensfroh

und fest mit dem Baum verbunden.

„Es“ lebt vom Baum, der Baum von ihm,

So,- haben sie sich, zum Leben gefunden.

 

Erst, als mit dem Herbst das Alter kam,

wurde „Es“ erst gelb und rot, dann welk.

Weil „Es“ nicht mehr, mit dem Baum verbunden.

Hat „Es“ den Tod, im langen Winter gefunden.

 

Wenn „Es“ dann, unbeachtet auf der Erde liegt,

mit dem kalten Wind, durch die Gegend fliegt.

Wird „Es“ mit dem letzten Windhauch verwehen,

So ist das Leben, es ist ein Kommen und Gehen.

©by  Werner Geisser

Weiterstadt,09.05.2012

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570

566 Schöpfung

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 09. Dezember 2014
Erstellt: 09. Dezember 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 6123

   Schöpfung     

 

 

Frühling, Sommer, gibt der Natur die Kraft.

Alles wächst und steht, im blühenden Leben.

So hat es das Leben, immer wieder geschafft.

 

Sommer und Herbst, kamen leis und sacht.

Haben den grünen Baum und Strauch.

Mit rot und gelb, schön bunt gemacht.

 

Die Zeit vergeht, sie haben keine Wahl.

Die welken Blätter, fallen auf die Erde.

Bäume, Sträucher, werden leer und kahl.

 

So vergehen unbemerkt, die Jahreszeiten.

Der Herbst des Lebens, kommt auch für Ihn.

Der Mensch wird älter, es kommen die Leiden.

 

Der Winter, deckt mit Schnee, Gnädig alles zu.

Die welken Blätter und auch, das Ewige Leiden.

Erst im Frühling, kommt Leben, und Freud hinzu.

 

Copyright © Werner Geisser

Weiterstadt, 01.04.1953

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        566

565 Partnerherz

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 09. Dezember 2014
Erstellt: 09. Dezember 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 5793

Partnerherz

 

Als zwei Menschen

 sich fanden.

 

In Liebe, Ihre Herzen

sich banden.

 

Sie taten sich ewige

 Treue schwören.

 

Wollten immerzu,

einander gehören.

 

Endlos alles geben,

füreinander Leben.

 

Eines ging jedoch,

fremde Wege.

 

Es verstrickte sich

 im lügen Gehege.

 

Das Gehege ist

niemals Scherz.

 

Es war das falsche

Partnerherz.

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Nur noch Schmerz,

fühlt das betrogene Herz.  

 

Copyright © Werner Geisser

Weiterstadt, 28.03.1992

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565

563 Die Erinnerung

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 15. September 2014
Erstellt: 15. September 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 5834

 

Die Erinnerung

 

Als Geschöpf geboren,

zum Mensch auserkoren.

 

Die schöne Zeit verrinnt,

es erlebt, das kleine Kind.

 

Die Zeit geht vorüber,

vorbei, die Jahre als Kind.

 

  Es wächst langsam heran,

 Zu einer Frau oder Mann.

 

 Die Zeit verrinnt rascher,

wie vom Berge das Wasser.

 

Leben, entweicht in die Zeit.

Das Ende, nicht mehr weit.

 

Er wird schnell ein Greis,

Sie, zur Greisin wer weiß.

 

 „Die Erinnerung“?  

 

Sie dreht sich im Kreis,

es niemand mehr weiß.

 

„Die Erinnerung“?

 

Verflog nicht geschwind.

Doch das Leben, - verrinnt!

© Werner Geisser

Weiterstadt12.04.1986

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563

 

 

  1. 716 Traurig
  2. 715 An Weihnachten
  3. 548 Buchstaben
  4. 538 Ohne Kinder

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