Werners Gedichte

Nachdenkliches

025 Kinder

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 13. April 2014
Erstellt: 13. April 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 1799

 

Kinder

 

 

Als Wesen kommen sie auf die Erde.

Auf, dass Lebewesen aus ihnen werde.

 

Arges liegt nicht in Ihrer frohen Natur.

Es gibt nur Liebe und die Freude pur.

 

Das Böse wird es nie von ihnen geben.

Bringen Freude, in jedes Menschenleben.

 

Denn, schlecht geboren wird kein Kind.

Nur schlecht erzogen vielleicht sie sind.

 

Sie sind nicht böse auf die Welt gekommen.

Allenfalls wird Gutes ihnen weggenommen.

 

Zum Lügen ist ihre Natur nicht vorbereitet.

Vermutlich werden sie zur Lüge nur verleitet.

 

Verführen lassen sie sich jedoch sehr leicht.

Vom Guten wie vom Bösen, leicht erreicht.

 

Ein Herz und Hirn zum Denken, unbenommen,

hat doch jedes Menschenkind, mitbekommen.

 

Liegt es an ihnen, das lässt sich nicht erahnen.

Den Lebensweg muss jeder selbst sich bahnen.

 

 

Copyright © Werner Geisser

Weiterstadt,16.05.1992

Alle Rechte Vorbehalten

 

25

013 A B C 2

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 12. April 2014
Erstellt: 12. April 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 1718

       A B C           Seite 2

 

 

Ohne Liebe ist das Leben, halb so viel Wert.

Leben ohne Liebe, auch das wäre verkehrt.

 

Pflichtgefühl hat Menschen vorwärtsgebracht.

Auch manche, dadurch zum Hampel gemacht.

 

Quatschen und tratschen zur verkehrten Zeit.

Bringen viele Menschen, öfter in Verlegenheit.

 

Recht und Ordnung ist das oberste Gebot.

Sonst herrscht auf der Welt, Unrecht und Not.

 

Sehen mit den Augen, hören mit den Ohren.

Bleibt der Mund stumm, geht nichts verloren.

 

Tritt der Mensch, nur auf der Stelle.

Kommt er nicht vorwärts, auf die Schnelle.

 

Unheil bringt die Gier, immer zu dem.

Der es sich aus Habsucht, macht bequem.

 

Vertrauen genießt nur der Mensch, der Ehrlich ist.

 Der seine Versprechen und Zusagen nicht vergisst.

 

Wechselhaft sind manchmal der Menschen Launen.

Geschmackvoll nicht immer, die Zunge und Gaumen.

 

Xanthippe, „sagt man“, war eine zänkische Frau.

Doch Sokrates, ihr Gemahl, wusste es genau.

 

Ypsilon aus dem A B C, das ist doch klar.

Bleibt ein Buchstabe wie er immer war.

 

Zaubern kann jede Frau mit lächeln und Zärtlichkeit.

Sie kommt mit diesem Zauber, noch mal soweit.

 

So gesehen ist es das A B C.

So geschrieben tut es niemanden weh.

 

 

Copyright © Werner Geisser

Weiterstadt,05.01.2006

Alle Rechte Vorbehalten

 

13

012 A B C 1

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 12. April 2014
Erstellt: 12. April 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 1689

A B C wie

Seite 1

 

Am Abend ist die Welt doch wunderschön.

Wenn Paare, Arm in Arm, spazieren gehen.

 

Bezahlt der Mensch, immer, das was er braucht.

Dann kann er sagen, ich habe es selbst gekauft.

 

Creme de Mousse, das ist schon ein Genuss.

Wenn man es, nicht immer haben muss.

 

Das Leben an sich ist doch lebenswert.

Negatives denken, das wäre verkehrt.   

 

Ewig leben kann doch keiner.

Ewig Dasein auch nicht einer.

 

Frieden haben, möchte ein jeder gern.

Selbst friedlich sein, ist des Pudels Kern.

 

Geld das möchte ein jeder gerne haben.

Aber keiner will sich dafür, gerne Plagen.

 

Hat man am Ultimo, übrig einen Euro.

Hat ihn sogleich gefressen, der Teuro.

 

Im Leben musst du, das Ruder festhalten.

Sonst werden andere, dein Leben verwalten.

 

Jugend und Altern gehören zum Leben.

Genauso, wie zur Natur, das Erdbeben.

 

Kunst und Krempel liegen voneinander nicht fern.

Obgleich, irgendetwas davon, hat doch jeder gern.

 

Leben braucht Liebe, dazu genügen schon zwei.

Für andere Liebe geben, bestimmt mehr als drei.

 

Mensch werden kann jeder, wenn er nur will.

Mensch sein nur, mit menschlichem Gefühl.

 

Niemand ist jemand, den niemand vermisst.

Weil ein Jemand ein Niemand, schnell vergisst.

                                                             2

12

009 Reich

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 12. April 2014
Erstellt: 12. April 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 1712

Reich

 

 

Habt ihr euch einmal entzweit,

aus irgendeinem Grund.

Das miteinander sprechen,

ist besser, außerdem gesund.

 

Beim zueinander finden.

Überspringen seinen Geist.

Sich selbst noch überwinden.

Auch, wenn alles ist, vereist.

 

Gar klein sind die Probleme,

wenn ihr zueinander find.

Sie wurden erst zu Riesen,

als ihr auseinandergingt.

 

Ist auch der Weg noch weiter

als beim auseinander gehen.

Es ist besser und gescheiter,

den anderen zu verstehen.

 

Vertragen und verzeihen

von beiden Seiten gleich.

Verstehen und vergeben

macht beide Seiten reich.

 

Copyright © by Werner Geißer,

 Weiterstadt12.02.1992

http://www.wernersgedichte.de

09

006 Bemerkenswert

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 12. April 2014
Erstellt: 12. April 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
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Bemerkenswert

 

 

Es denkt der Mensch, oft, auch sehr richtig.

Das, was er noch tun muss, sei so wichtig.

 

Doch die Lebensjahre lehren ihn ab und zu.

Wichtig in deinem Leben bist immer nur du.

 

Ganz von selbst erledigen sich viele Dinge.

Wenn man ihnen, nicht sofort, zu Leibe ginge.

 

Sich Zeit lassen dafür, wäre nicht verkehrt.

Dadurch verlieren manche Dinge ihren Wert.

 

Sie erledigen sich selbst und sind verraucht.

Weil mit der Zeit man sie, nicht mehr braucht.

 

©  Werner Geisser

Weiterstadt,05.11.1970

Alle Rechte Vorbehalten

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