Werners Gedichte

Nachdenkliches

159 Neid

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 06. Mai 2014
Erstellt: 06. Mai 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
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Neid

 

Neider gibt es genug auf der Welt.

Schon wegen der Gesundheit

und dem vielen, leidigen Geld.

 

Besitz, Liebe, Habe und das Gut.

Mit dem Neid zu leben

gehört schon sehr viel Mut.

 

Jeder möchte gern alles haben.

Von dem, was andere besitzen,

um sich selbst daran zu laben.

 

Irgendeiner besitzt das Geld im Überfluss.

Manch anderer hat es gar schwer,

weil er hart dafür arbeiten muss.

 

Jemand hat Moneten, nicht nur geliehen.

Oder er versteht es, den Menschen,

das Geld aus der Tasche zu ziehen.

 

So ist es nun einmal in jedem Leben.

Den allermeisten Menschen,

wird nichts umsonst gegeben.

 

Das Glück ist allen doch gewogen.

Einer hat es vielleicht gepachtet,

dem andern kommt es zugeflogen.

 

Einmal hat doch jeder Schwein.

Die Gedanken mit dem Neid,

dürfen nicht alles im Leben sein.

 

 Copyright © Werner Geisser

Weiterstadt,29.03.2000

Alle Rechte Vorbehalten

159

154 Frühling

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 05. Mai 2014
Erstellt: 05. Mai 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
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Frühling    

 

Liegt der Winter in seinen letzten Zügen.

Muss er sich mit warmen Tagen begnügen.

 

 Sonnenstrahlen öfter die Erde erreichen.

Der Winter muss, dem Frühling weichen.

 

 Vögel können den Luftauftrieb genießen.

 Triebe der Bäume fangen an zu sprießen.

 

 Lerchen schwingen sich, singend in die Luft.

 Es riecht nach herrlich klarem Frühlingsduft.

 

Samtweiche Weidenkätzchen hängen voller Pollen.

Bienen und Hummeln schöpfen aus dem Vollen.

 

 Blumen und Blüten in ihrer bunten Pracht.

 Frühling ist es geworden, leise über Nacht.

 

Nimmt frisches Grün langsam überhand.

Dann ist es Frühling, überall im Land.

 

Copyright © Werner Geisser

Weiterstadt,02.04.1997

Alle Rechte Vorbehalten

 

154

151 Hass

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 05. Mai 2014
Erstellt: 05. Mai 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 2034

Hass

 

Ein Wort schleicht sich ein,

ansonsten kennst du es nicht.

 

Ein ungutes Gefühl in deiner Brust,

schon aus deinem Antlitz spricht.

 

Ist der Hass auch noch so klein,

noch dazu, mehr als ein Wort.

 

Er macht das liebste Herz zu Stein.

Und hetzt die besten Gefühle fort.

Copyright © Werner Geisser

Weiterstadt,05.06.1999

Alle Rechte Vorbehalten

 

151

142 Dem Arbeitsleben

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 04. Mai 2014
Erstellt: 04. Mai 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 1822

Dem Arbeitsleben

 

 

In dem Betrieb, sehr viele Jahre. Dem Arbeitsleben lob und Dank.

 Langsam werden grau die Haare. Immer da und selten krank.

 

Der Betrieb gab uns das Brot. Wir gaben ihm unsere Kraft.

Gepaart mit Geist und Willen, haben wir es immer geschafft.

 

Gekommen ist die Zeit, zu gehen. Ihr werdet uns jetzt selten sehen.

Wir sind nun unser eigener Verwalter. Verdient haben wir uns das Rentenalter.

 

Viele Politiker, kommen und gehen. „Die Renten sind euch sicher!“ haben sie gesagt.

Das haben wir, schon öfter gehört. Daran zu glauben, haben wir nicht gewagt.

 

Dies versprachen die Politiker uns immer. Sie haben uns die sichere Rente versprochen.

Daran glauben können wir fast nimmer. Jetzt haben wir den Braten gerochen.

 

Nun hört schon auf mit eurem Gewimmer! Hören wir es, vom Bildschirm lallen.

Für euch kommt es noch schlimmer, ihr müsst den Gürtel enger schnallen!

 

Die Diäten mussten wir uns erhöhen. Das ist uns doch bestimmt vergönnt?

Wir müssen jetzt noch viel mehr sparen, ihr seid es doch schon so gewöhnt!

 

Aber, es kommt sogar noch schlimmer, man hört es in allen ihren Phrasen.

Ihr habt noch lange keinen Schimmer, müsst mehr bezahlen, für die Krankenkassen!

 

So debattieren Sie, so manche Stunde und zum Schluss haben alle am Ende,

die Rentner, auch noch eine Nullrunde, zu ihrer bescheidenen Rente!

 

Copyright © Werner Geisser

Weiterstadt,17.08.2001

Alle Rechte Vorbehalten

142

138 Komma

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 03. Mai 2014
Erstellt: 03. Mai 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 2085

Komma, Null, Zahl

 

Keinen Wert hat die Null, ohne Zahl davor.

Eine Zahl, vor der Null hebt sie empor.

 

Die Null, das Komma, die Zahl dahinter.

Erscheint sie jedem Menschen minder.

 

Wird der Mensch als eine Null tituliert.

Ist es so, als ob er seinen Wert verliert.

 

Weil so ein Ausspruch die Ehre verletzt.

Wird das Komma, oft, verkehrt eingesetzt.

 

Die Zahl vor der Null bestimmt ihren Wert.

Ein Komma dahinter auch nicht verkehrt.

 

Das Komma selbst steht nur als Zeichen.

Kann im Ergebnis, aber alles rausreisen.

 

Wer in Rechnungen seine Pflicht verletzt,

hat sich oft selber, in die Nesseln gesetzt.

 

Falsche Zahlen vor ein Komma schreiben?

Manche deswegen in der Zelle bleiben!

 

Das Komma an der richtigen Stelle platziert.

Damit die Rechnung keinen Wert verliert.

 

Es kann die Rechnung, als korrekt Beweisen.

Am falschen Ort kann es auch „Bescheißen“.

 

Copyright © Werner Geisser

Weiterstadt,22.05.2006

Alle Rechte Vorbehalten

 

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  2. 123 Seiten des Lebens
  3. 109 Charakter
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