Nachdenkliches
475 Reisende
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- Geschrieben von Werner Geisser
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Reisende
Kaum sind die Menschen erwachsen,
Und haben schon laufen gelernt.
Kennen sie nur noch das Rennen,
haben die Fröhlichkeit verlernt.
Sie eilen durch das eigene Leben,
sehen außerdem, nur ein Ziel.
Verstehen nur Arbeit und Sparen,
und haben vom Leben nicht viel.
Auch wenn wir weiterhin eilen,
kommen wir trotzdem nicht weit.
Zum Leben braucht’s Gemütlichkeit,
wir sind nur Reisende, unserer Zeit.
Copyright © Werner Geisser
Weiterstadt,07.01.2011
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471 Eden
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- Geschrieben von Werner Geisser
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EDEN
Der eine Mensch, der glaubt an Gott.
Der Andere, doch wiederum nicht.
Er glaubt eben nur, was er erblickt.
Und noch an das, was ihn erquickt.
An den Heiligen Geist und Jesus Christ.
Denken viele nur, wenn Weihnacht ist.
Wie traurig und leer ist ihre Welt.
Naja, so, wie es jedem Selbst gefällt.
Erst glaubt mancher, an das was er will.
Mit der Zeit wird das Leben, um ihn still.
Nun weis er, was er nicht sehen kann.
Er ahnt, bald kommt der Sensenmann.
Nun möchte er doch beten, dann und wann?
Glaubt nicht, was er nicht begreifen kann!
Die Zeit, sie eilt vorbei, im Sauseschritt.
Der Tod nimmt jeden, im Vorbeigehn mit.
Möchte er dennoch, vorher, einmal beten?
Vielleicht gibt’s doch, den Garten Eden?
© by Werner Geisser,
Weiterstadt13.11.1954
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469 Gelogen
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Gelogen
Hat ein Mensch einmal gelogen.
Sein Gewissen ihn nicht geplagt.
Er sehr leicht auch noch betrogen.
Zu einer Dummheit, noch ja gesagt.
Verstrickt er sich in seinen Lügen.
Weiß bald nicht mehr ein noch aus.
Muss er sich selbst, vermehrt betrügen.
Kommt aus dem Lügennetz, nicht raus.
Verstrickt er sich mehr, in seinen Lügen.
Wird die eigene Bedrängnis, riesengroß.
Wird ihn sein eigenes Gewissen rügen.
Mit der Wahrheit, wäre er alle Sorgen los.
Copyright © Werner Geisser
Weiterstadt,05.08.1989
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469
667 Gierig
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Gierig
Die Menschen rennen auf der Welt.
Jagen jeden Tag, nur nach dem Geld.
Zweifellos hat mancher einen Plan.
Wie er für sich, was Gutes tun kann.
Mit der Hände Arbeit ist es nicht getan.
Also, fängt der Kopf zu denken an.
Genügend Dumme gibt es auf der Welt.
Und noch mehr, haben reichlich Geld.
Noch Irrer wird dieser Gedankengang.
Wie komm ich an deren Moneten ran.
Mit Pistole und Maske wird gerannt.
In ein Geschäft oder auch, in eine Bank.
Die haben genug davon auf dieser Welt.
Wie komme ich nur an deren Geld.
Mit seinen Augen sieht er nur Scheine.
Die ihn schnappten, sind die Schweine.
Er kann’s drehen und wenden, wie er will.
Auf diese Art, kommt er nie zum Ziel.
Zu sehr sägte er am verkehrten Ast.
Nun muss er für Jahre, in den Knast.
Erstens kommt es anders, als man denkt.
Zweitens, das Schicksal oftmals lenkt.
Arbeite und bleibe immer Bescheiden.
Wegen der Gier musst du sonnst Leiden.
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Weiterstadt,18.06.1961
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466 Ein Mensch
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Ein Mensch
So dreht sich der Reigen im Leben.
Braucht er auch zum Leben nicht viel.
Auch für ihn muss es die Arbeit geben.
Wenn er in seinem Dasein, bestehen will.
Er kann nicht nur Leben vom Borgen.
Nicht Leben vom Rasten und Ruhen.
Für sich, muss ein jeder selbst sorgen.
Und auch, etwas für die anderen tun.
Will ein Mensch in Freuden Leben.
Ganz schnell wird er es dann begreifen.
Ohne die Arbeit, Sonne und Regen
Können niemals, gute Ähren reifen.
Copyright © Werner Geisser
Weiterstadt,19.04.1996
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