Werners Gedichte

Nachdenkliches

475 Reisende

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 07. Juni 2014
Erstellt: 07. Juni 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 3737

  Reisende

 

 

Kaum sind die Menschen erwachsen,

Und haben schon laufen gelernt.

Kennen sie nur noch das Rennen,

haben die Fröhlichkeit verlernt.

 

Sie eilen durch das eigene Leben,

sehen außerdem, nur ein Ziel.

Verstehen nur Arbeit und Sparen,

und haben vom Leben nicht viel.

 

Auch wenn wir weiterhin eilen,

kommen wir trotzdem nicht weit.

Zum Leben braucht’s Gemütlichkeit,

wir sind nur Reisende, unserer Zeit.

Copyright  © Werner Geisser

Weiterstadt,07.01.2011

Alle Rechte Vorbehalten

475

471 Eden

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 07. Juni 2014
Erstellt: 07. Juni 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 3524

EDEN

 

Der eine Mensch, der glaubt an Gott.

Der Andere, doch wiederum nicht.

Er glaubt eben nur, was er erblickt.

Und noch an das, was ihn erquickt.

 

An den Heiligen Geist und Jesus Christ.

Denken viele nur, wenn Weihnacht ist.

Wie traurig und leer ist ihre Welt.

Naja, so, wie es jedem Selbst gefällt.

 

Erst glaubt mancher, an das was er will.

Mit der Zeit wird das Leben, um ihn still.

Nun weis er, was er nicht sehen kann.

Er ahnt, bald kommt der Sensenmann.

 

Nun möchte er doch beten, dann und wann?

Glaubt nicht, was er nicht begreifen kann!

Die Zeit, sie eilt vorbei, im Sauseschritt.

Der Tod nimmt jeden, im Vorbeigehn mit.

 

Möchte er dennoch, vorher, einmal beten?

Vielleicht gibt’s doch, den Garten Eden?

 © by Werner Geisser,

Weiterstadt13.11.1954

Alle Rechte Vorbehalten

http://www.wernersgedichte.de

471

469 Gelogen

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 07. Juni 2014
Erstellt: 07. Juni 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 3321

Gelogen


 

Hat ein Mensch einmal gelogen.

Sein Gewissen ihn nicht geplagt.

 

Er sehr leicht auch noch betrogen.

Zu einer Dummheit, noch ja gesagt.

 

Verstrickt er sich in seinen Lügen.

Weiß bald nicht mehr ein noch aus.

 

Muss er sich selbst, vermehrt betrügen.

Kommt aus dem Lügennetz, nicht raus.

 

Verstrickt er sich mehr, in seinen Lügen.

Wird die eigene Bedrängnis, riesengroß.

 

Wird ihn sein eigenes Gewissen rügen.

Mit der Wahrheit, wäre er alle Sorgen los.

Copyright  ©  Werner Geisser

Weiterstadt,05.08.1989

Alle Rechte Vorbehalten

469

667 Gierig

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 06. Juni 2014
Erstellt: 06. Juni 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 3527

Gierig

 

Die Menschen rennen auf der Welt.

Jagen jeden Tag, nur nach dem Geld.

Zweifellos hat mancher einen Plan.

Wie er für sich, was Gutes tun kann.

Mit der Hände Arbeit ist es nicht getan.

Also, fängt der Kopf zu denken an.

 

Genügend Dumme gibt es auf der Welt.

Und noch mehr, haben reichlich Geld.

Noch Irrer wird dieser Gedankengang.

Wie komm ich an deren Moneten ran.

Mit Pistole und Maske wird gerannt.

In ein Geschäft oder auch, in eine Bank.

 

Die haben genug davon auf dieser Welt.

Wie komme ich nur an deren Geld.

Mit seinen Augen sieht er nur Scheine.

Die ihn schnappten, sind die Schweine.

Er kann’s drehen und wenden, wie er will.

Auf diese Art, kommt er nie zum Ziel.

 

Zu sehr sägte er am verkehrten Ast.

Nun muss er für Jahre, in den Knast.

Erstens kommt es anders, als man denkt.

Zweitens, das Schicksal oftmals lenkt.

Arbeite und bleibe immer Bescheiden.

Wegen der Gier musst du sonnst Leiden.

Copyright  ©  Werner Geisser

Weiterstadt,18.06.1961

Alle Rechte Vorbehalten

467

466 Ein Mensch

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 06. Juni 2014
Erstellt: 06. Juni 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 3611

Ein Mensch

 

So dreht sich der Reigen im Leben.

Braucht er auch zum Leben nicht viel.

Auch für ihn muss es die Arbeit geben.

Wenn er in seinem Dasein, bestehen will.

 

Er kann nicht nur Leben vom Borgen.

Nicht Leben vom Rasten und Ruhen.

Für sich, muss ein jeder selbst sorgen.

Und auch, etwas für die anderen tun.

 

Will ein Mensch in Freuden Leben.

Ganz schnell wird er es dann begreifen.

Ohne die Arbeit, Sonne und Regen

Können niemals, gute Ähren reifen.

Copyright  © Werner Geisser

Weiterstadt,19.04.1996

Alle Rechte Vorbehalten

466

  1. 461 Zufriedenheit
  2. 459 Ja
  3. 445 Toleranz
  4. 439 Gottes Welt

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