Werners Gedichte

Nachdenkliches

391 Erde

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 29. Mai 2014
Erstellt: 29. Mai 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 2745

 Erde

Küssend 

Schwimmt ein Fisch im großen Teich.

Der Adler fliegt in der Luft sogleich.

 

Es springt die Gams über Felsgestein.

Auch der Gehende kehrt wieder Heim.

 

Ein zierliches Baby lacht und babbelt.

Das Getier im feinen Sande krabbelt.

 

Die Menschen, öfter daran denken.

Ihre Sinne, stets auf das Gute zu lenken.

 

Wenn der Mond, am Himmel steht.

Die Erde sich, um die Sonne dreht.

 

Sterne im All ihre Bahnen ziehen.

Böses, aus Menschengedanken fliehen.

 

Falls Regen auf die Erde niederfällt.

Bringt Sonnenlicht, Leben auf die Welt.

 

Wenn das Meer sich bewegt, in Gezeiten.

Natur nicht muss, durch Menschen leiden.

 

Wenn alle Zeit, hoch Moral und Ethik steht.

Liebe der Geschlechter, zueinander besteht.

 

Wie die Liebe der Eltern, zu ihren Kindern.

Lässt sich das Leben, niemals verhindern.

 

Solange die Jugend, steht zu den Alten.

Bleibt auch die Erde mit Leben erhalten.

 

Wenn der Bauer, seine Felder bestellt.

Bleibt ewig das Leben, auf dieser Welt.

 

Im Umkehrschluss trägt, wenn er will.

Dann bei, ein jeder Mensch das seine.

 

So bewahrt er die Natur, die Erde!

Wir haben nur die eine!  Lächelnd

 Copyright  ©  Werner Geisser

Weiterstadt,08.02.1969

Alle Rechte Vorbehalten

391

385 Ort

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 29. Mai 2014
Erstellt: 29. Mai 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 2745

Ort

 

 

Bist du an einem stillen Ort.

Ist es wie immer, sauber dort?

 

Hast ihn reinlich aufgefunden?

Verlass ihn so, wie vorgefunden.

 

Trachte, dass es auch so bleibt.

Niemand dich, von dort vertreibt.

 

Wenn nun trotzdem noch,

ein Missgeschick geschieht.

 

Mach es bitte wieder sauber.

Damit es später keiner sieht.

 

Wenn sich jeder so verhält,

es allen dann, auch so gefällt.

Copyright  ©  Werner Geisser

Weiterstadt,09.01.1996

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385

381 Lebenszeit

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 29. Mai 2014
Erstellt: 29. Mai 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 2692

 Lebenszeit

 

 

Der Frühling ist die beste Zeit!

Was kann noch schöner sein?

Da grünt und blüht es weit und breit.

Im schönen, Frühlingssonnenschein.

 

Die Kindheit ist die schönste Zeit!

Denkt nicht, wo ist sie nur geblieben.

Irgendwann, da kommt die Jugendzeit.

Die Zeit, die Schönste zum Verlieben.

 

Erwachsen wird man dann und wann.

Schuld daran sind wir doch nicht.

Ebenso schreitet die Unreife voran.

Wenn man sich nichts davon verspricht.

 

Das Alter kommt dann mit der Tugend.

Wir hoffen, dass von dieser Lebenszeit.

Besonders von der schönen Jugend.

Die Erinnerung, noch lang erhalten bleibt.

Copyright  ©  Werner Geisser

Weiterstadt,16.02.1969

Alle Rechte Vorbehalten

381

379 Fahrplan

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 28. Mai 2014
Erstellt: 28. Mai 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 2840

Fahrplan

 

 

Den Fahrplan, vom Zug des Schicksals,

hat jeder schon in seiner Tasche.

 

Dort wo er ein- oder aussteigt,

ist doch seine ureigenste Sache.

 

Das Schicksal hat die Weichen gestellt.

Der Mensch, den Weg selbst gewählt?

 

Wo diese Reise hinführt, weiß keiner.

Keine Frau, kein Mann, nicht einer.

 

Der Zug fährt ab, es stört ihn nicht.

Ob du davor stehst oder drinnen bist.

Copyright  © Werner Geisser

Weiterstadt,10.01.2010

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379

371 Glut

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 27. Mai 2014
Erstellt: 27. Mai 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 2945

Glut

 

Willst du irgendjemand, etwas sagen.

 Wähl alle deine Worte mit Bedacht.

 

Ein Satz ist gar zu schnell gesprochen.

Ganz flüchtig, ein Feuer damit entfacht.

 

Selbst, wenn das Feuer noch ganz klein.

 Der Satz, war auch gar nicht so gemeint.

 

Ihr habt darüber, dennoch gesprochen.

Und darum seid ihr, immer noch vereint.

 

Trotzdem, du hast dich noch entschuldigt.

 Du denkst nun, alles wäre wieder gut.

 

Meist aber, wenn auch fast nicht sichtbar.

Bleibt diese, brandgefährlich, heiße Glut.

 Copyright  ©  Werner Geisser

Weiterstadt,05.04.1991

Alle Rechte Vorbehalten

371

  1. 368 Armut
  2. 362 Begehrenswert
  3. 358 Zorn
  4. 355 Wollen

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