Nachdenkliches
416 Schöhnheit
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- Geschrieben von Werner Geisser
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Schönheit
In einem schönen Blumenstrauß,
hört man’ s schon ein Weilchen.
Es streiten sich die roten Nelken,
mit den kleinen blauen Veilchen.
Wer denn wohl am Schönsten ist,
entschied am ende Vergissmeinnicht.
Es sagte zu Nelken und Veilchen,
streitet euch noch ein Weilchen.
Dann seht ihr, wer die Schönste ist,
wenn wir erst liegen auf dem Mist.
So werdet ihr dann sehen,
auch Schönheit kann vergehen.
Da liegen sie nebeneinander,
die Veilchen und die Nelken.
Ganz einträchtig beisammen,
und miteinander welken.
Nach Standpunkt und dem Sein.
Sollst nicht nach Schein nur trachten.
Dem wahren Aussehen nach,
die Schönheit, auch von anderen achten.
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Weiterstadt,12.01.2004
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416
414 Neustart
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- Geschrieben von Werner Geisser
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Neustart
Nur wer sich im Leben selbst aufgibt,
Hat seine Lebenschancen aufgegeben.
Denn das Leben rennt auch ohne Gala.
Ganz nach oben auf der Lebensskala.
Geht dir im Leben etwas daneben.
Fällst du seelisch in ein tiefes Loch.
Nimm deine letzte Kraft zusammen.
Versuch es, mit einem Neustart doch.
An das Glück zu glauben ist angenehm.
Auf Fortuna zu warten macht bequem.
Ohne Arbeit, auf den Geldsegen hoffen,
macht krank und eines Tages, betroffen.
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Weiterstadt,06.11.2007
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414
408 Geld
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- Geschrieben von Werner Geisser
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Geld
Einer hat viel Geld, der andere aber nicht.
So ist es nun, das wird es immer geben.
Wenn einer gar nichts zahlen will,
kann der andere davon nicht Leben.
Es fliehen schnell dahin die Jahre.
Bringt es am Ende kein Gewinn?
Arbeit von der Wiege bis zur Bahre,
so macht doch alles keinen Sinn!
Jeder strebt nach Gut und Geld,
hat vielleicht dann irgendwann,
nur den Reichtum auf der Welt
und nie das Glück in seinem Arm.
Wer immer nur seinen Vorteil sieht
und andere Menschen niemals ehrt.
Hat irgendwann vielleicht Gewinn.
Im Leben läuft ihm, zu viel verkehrt.
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Weiterstadt,21.07.1991
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408
405 Alltag
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- Geschrieben von Werner Geisser
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Alltag
Wenn sich zwei Geschlechter finden.
Und sich dann, irgendwann binden.
Sind sie gegenwärtig ein Liebespaar.
So, wie es im Leben schon immer war.
Das Kennenlernen ist nicht mehr frisch.
Die Heiratspläne kommen auf den Tisch.
Denn, Familienplanung die ist angesagt.
Die Gegenwart mit Kindern ist gefragt.
Sind erst die Jahre in das Land gegangen,
hat für beide, dann der Alltag angefangen.
Gehen die Meinungen öfter andere Wege,
Kommen bald auch die Rivalen ins Gehege.
Wehe, man hat sich nichts mehr zu sagen.
Gibt es nur noch Jammern und Klagen.
Hat irgendwer in seiner Ehe alles verpatzt.
Dem Ehepartner dann, der Kragen platzt.
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Weiterstadt,02.05.1991
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405
398 Hassgefühle
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- Geschrieben von Werner Geisser
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Hassgefühle
Ist ein Mensch voll Hass und Neid.
Bringt er es im Leben, nicht sehr weit.
Kann man den Hass, in Augen sehen.
Werden seine Folgen, nicht verwehen.
Je öfter, das Herz du ihm erschließt.
Umso mehr sich davon, darin ergießt.
Niemand kann, je den Hass verstehen.
Jeder wird mit ihm, zugrunde gehen.
Keinesfalls wird es dem Hass gelingen.
Etwas Gutes auf den Weg zubringen.
Vergiss ihn, verzeih in deinem Herzen.
So bringt der Hass, dir keine Schmerzen.
Raubtier Hass, will, dass es größer wird.
Wer das zulässt, hat sich gleich verirrt.
Ist das Menschenherz auch noch so klein.
Es darf kein Platz, für Hassgefühle sein.
Wird der Hass größer, das Herz wird klein.
Sitzt man ganz schnell, in einer Zelle ein.
Copyright © Werner Geisser
Weiterstadt,01.07.1961
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398