Werners Gedichte

Nachdenkliches

716 Traurig

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 31. Juli 2014
Erstellt: 31. Juli 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 6475

Traurig

 

 Traurig ist, wenn etwas deine Seele zerfrisst.

Wenn man etwas Liebes vergisst.

Traurig ist, wenn wer, dich ganz und gar versetzt.

Wenn er dabei, noch ein Herz verletzt.

Traurig ist, wenn dich jemand, auch alleine lässt.

Wenn du dich, noch auf ihn verlässt.

 Traurig ist, wenn Jemand, nicht ehrlich zu dir ist.

Wenn er lügt, dich dann doch vergisst.

 

 Traurig ist, wenn du einmal, keine Freunde hast.

Wenn du weißt, hast etwas verpasst.

Traurig ist, wenn du jetzt immer ganz alleine bist.

Wenn du niemals, jemanden Vermisst.

Traurig ist, wenn du traurig und niedergeschlagen.

Nicht aufstehst, etwas Neues zu wagen.

 

Traurig ist, wenn etwas sehr Schönes zerfällt.

Wenn dir Jemand, das Leben vergällt.

 Traurig ist, wenn sie lügen, dass du sie in Ruhe lässt.

Wenn du sie doch gerne, bei dir hättest.

Traurig ist, wenn dich mit  Absicht, jemand versetzt.

Wenn dann Tränen, die Augen benetzt.

 Traurig ist, wenn du denkst, dass du alleine bist.

Wenn du, die lieben Freunde vermisst.

 

Traurig ist, wenn du keine Freunde mehr hast.

Wenn du dadurch, Freude verpasst.

Traurig ist, wenn du so unsagbar traurig bist.

Wenn du deshalb, die Liebe vergisst.

Traurig ist, wenn wer, die Menschheit nicht liebt.

Wenn dieser deshalb, Menschen nicht vergibt.

  ©    Aileen Risch

Weiterstadt, Gräfenhausen

Alle Rechte Vorbehalten

 

 

   

Gebastelt v. Aileen Risch

 

716

715 An Weihnachten

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Veröffentlicht: 31. Juli 2014
Erstellt: 31. Juli 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 19340

An Weihnachten. 

                             Da gibt es einen Baum,            

der ist so groß

                                                                                    und schön geschmückt,                      

                                                                                                                     man glaubt es kaum          

 An diesem Baum ein Ästchen     

 Mit Kerzen, Kugeln und  Vogelnestchen.

Nimm von diesem Baum den Ast                                                      Tannenzweig

Dann, vorne, weg das große T.                                                           annenzweig

                                                      Das tut der Anne gar nicht weh.

Tausche nun das letzte n,                                                                   anne(n)zweig

An diesem Wort ganz ohne hast

mit einem s an diesem Ast.                                                                 Anneszweig

In der Mitte setze einen Bindestrich.

Tust du das für mich?                                                                          Annes - Zweig.

 Meine Freundin Anne,

freut sich wie ein Tier, 

Denn jetzt gehört,

                                     das Tannenästchen, Ihr. 

11 Jahre

Copyright    ©   Lea Geisser

   Weiterstadt / Gräfenhausen, 25.12.2012

Alle Rechte Vorbehalten

 

715

 

                 

                                             

 

548 Buchstaben

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 14. Juni 2014
Erstellt: 14. Juni 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 6935

Buchstaben

 

 

Die Buchstaben aus dem A B C,

sagen alleine gestellt nicht viel aus.

Sinnvoll aneinander geschrieben,

werden Worte und Sätze daraus.

 

Man kann alle Buchstaben schreiben,

so, wie ein jedes Individuum es will.

Gewisse Regeln muss er jedoch beachten.

Jeder Mensch hat seinen eigenen Stil.

 

e In G an Z A BstRa K teS s Chr Eib En.

Ein ganz abstraktes Schreiben

 

Fast sehen sie aus, wie hin geworfen,

auf einen Blick ergeben sie keinen Sinn.

Man wird sie nur, ganz kurz betrachten,

am Ende sieht man nicht mehr hin.

Copyright  ©  Werner Geisser

Weiterstadt,08.06.1995

Alle Rechte vorbehalten

 548

538 Ohne Kinder

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 13. Juni 2014
Erstellt: 13. Juni 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 5254

Ohne Kinder

 

Das Höchste Gut auf Erden.

Ist,

 dass Kinder geboren werden.

 

Nur dann ist es gegeben.

Dass,

 Menschen auf ihr Leben.

 

Ein Leben ohne Kinder.

Wir,

 hätten nichts zu lachen.

 

Es gäbe alles Mögliche.

 Nur,

keine menschlichen Sachen.

 

Das wäre doch ein guter Antrieb.

 Dass,

der Mensch, alle Kinder liebt.

Copyright   © Werner Geisser

Weiterstadt,08.12.1978

Alle Rechte Vorbehalten

 538

536 Kleiner Hund

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 12. Juni 2014
Erstellt: 12. Juni 2014
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 5312

Kleiner Hund

 

 Ich bin ein armer,

kleiner Hund.

 

Lauf an der Leine

 mir meine Füße wund.

 

Immer hinter meinem

Frauchen her.

 

Das ist auch schön,

jedoch sehr schwer.

 

Begreifen denn

die Menschen nicht.

 

Dass kleine Beine,

nur langsam laufen.

 

Mir hängt sehr schnell

die Zunge raus.

 

Ich muss auch ruhen,

und Wasser saufen.

 

Sie sagen auch öfter,

ich liebe meinen Hund.

 

Wird im Winter Salz gestreut,

Autsch, sind meine Füße wund.

Copyright    ©   Werner Geisser

Weiterstadt,02.02.2012

Alle Rechte Vorbehalten

536

  1. 531 Halbes Jahrhundert
  2. 528 Gewinnen
  3. 518 Die Erde
  4. 516 Grausam

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