Nachdenkliches
607 Ein hohes Alter
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607 Ein hohes Alter! 85
Den alten Menschen geht es doch,
in ihrem Alter, selten auch noch gut.
Sie sind doch, dann im hohen Alter,
wo man am liebsten, sie vergessen tut.
Die Freunde, aus ihrem Lebenskreis,
sie gehen, einer nach dem Andern.
Man sieht sie irgendwann nicht mehr,
auf dieser schönen Erde wandern.
Die meisten ihrer guten Freunde sind,
schon lange Zeit, im Himmel droben.
Schauen vom Firmament auf sie hinab,
und tun, deren Lebensweise loben.
Sie Leben nur noch für den Augenblick,
Ihre Lebenszeit, wird langsam knapp,
Die unermüdlich, fließende Lebensuhr,
läuft langsam, für sie, unaufhaltsam ab.
Trotz all der schönen Jahre, die Freunde,
haben es, an Jahren nicht geschafft.
Mit Euch im Leben, das kann man sagen,
„War es doch, eine schöne Wanderschaft.“
Man kann es so, oder so auch sehen,
den Jungen, wird es genauso, ergehen.
Man kann es ihnen, nur anders wünschen.
Trotzdem, es lässt sich nirgends, übertünchen.
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Weiterstadt, 27.07.2003
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607
603 Gelogen 2
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603 Gelogen 2
„Wer einmal lügt dem Glaubt man nicht,
und wenn er gleich die Wahrheit spricht.“
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Einmal gelogen, das geschieht oft, sehr schnell,
noch, wenn es ist aus Unachtsamkeit, geschehen.
Gut, wenn am Ende, die Wahrheit ist zur Stell.
Wird alles wie feiner Sand, vom Winde verwehen.
Wird er jedoch in seinen Leben weiter Lügen.
Weis der Mensch bald nicht mehr ein noch aus.
Später werden alle Freunde sein verhalten rügen.
Niemand will ihn mehr, als Freund in seinem Haus.
Früher war er immer, ein gern gesehener Gast.
Das Lügenhaus wird immer voller, in der Tat.
Nun macht er allein, in einem Kämmerlein, Rast.
Ehrlich! Nicht mehr Lügen! Ist mein einziger Rat!
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Weiterstadt,16.04.1988
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603
601 Gesicht
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601 Gesicht
Ein schönes Gesicht, nach zwanzig Jahren.
Dies hat ein Jeder, doch schon erfahren.
Es sieht mit vierzig Jahren anders aus.
Ist noch schöner, wie ein Blumenstrauß.
Das Antlitz, hat an Schönheit gewonnen.
An Liebreiz, und Charme, zugenommen.
Kommt das Bild mit sechzig ins Gericht.
Fuhr ihm das Alter, über das Gesicht.
Es ist sehr schön noch anzusehen.
Wenn Güte und Wissen, darüber wehen.
Vergangene Jahre haben uns gelehrt.
Mit den Jahren Reifen, ist nicht verkehrt.
Mit siebzig, achtzig, das Antlitz ist älter.
Die Lebensjahre werden langsam kälter.
Verlangt die Begeisterung und Fröhlichkeit.
Gegen das Alter, ist doch keiner gefeit.
Begehrt das Leben und auch den Schmaus.
Und schaut aus fröhlichen Augen raus.
Nach achtzig Jahren, es anzusehen.
Wird zeigen, es ist immer noch schön.
Es ist gereift, erst recht, mit den Falten.
Weil die Güte und Liebe, es frisch erhalten.
Dieses Gesicht, ist mit Gottes Gnaden.
Sehr schön im Alter, es ist ihm gut geraten.
Wer denkt, er braucht das Alter nicht Ehren.
Den werden die Jahre, anderes Lehren.
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Weiterstadt,19.01.2013
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601
600 Vergangene Zeit
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600 Vergangene Zeit
Du zählst nur,
eins, zwei, drei.
ist vorhin,
jetzt, vorbei.
Darum muss man
sich bemühen.
Im selben Moment
zu erblühen.
Ganz schnell hast du
deine Zukunft,
in der Gegenwart,
wegen deiner
Vergangenheit,
verpasst.
Weil du,
in der Vergangenheit.
Als da war, die Gegenwart.
Nicht ergriffen hast, für Morgen.
Die Gelegenheit, um vorzusorgen.
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Weiterstadt,18.12.1978
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600
599 Gewalt
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- Geschrieben von Werner Geisser
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599 Gewalt
Gewalt ist ein Kraftakt,
ohne wirkliche Stärke zu zeigen.
Gewaltlos, macht Menschen,
die Menschlichkeit zu Eigen.
Weil der Gewaltlose Mensch,
der Stärkste ist von allen.
Begehrt er nicht zu glänzen,
oder besonders zu gefallen.
Weil er weiß, seinen Geist,
und Kraft, richtig einzusetzen.
Braucht der Starke auch niemals,
die Messer zu wetzen.
Zumal, er seine ganze Kraft,
mit seinem Geiste bestimmt.
Weiß er, dass Gewalt,
dem Mensch, seinen Willen nimmt.
Stärke zeigt ein Mensch,
wenn er den Anderen nichts tut.
Daran sieht man, seinen Charakter,
und ganz besonders, seinen Mut.
Copyright © Werner Geisser
Weiterstadt,28.07.1977
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599