Werners Gedichte

Lebensfreude

617 Geträumt

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 04. Januar 2017
Erstellt: 04. Januar 2017
Zuletzt aktualisiert: 04. Januar 2017
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617 Geträumt

 

Ganz gleich wie Alt du bist, Genieße dein Leben.

Es hat dir im Alter, noch immer, so viel zu geben.

 

Wovon du, in jungen Jahren, schon immer geträumt.

Hast du im Alter, gar zu schnell, zu Leben versäumt.

 

Tu das, was du so gerne, im Leben noch tun magst.

Was du früher, nicht  gekonnt, vielleicht nicht gewagt.

 

Gönne dir doch im Alter, entschlossen etwas Gutes.

Nichts geschieht von alleine, es sei denn, du tust es.

 

Die letzten Jahre vergehen, wie in der Sonne, der Schnee.

Hast verdient, gelebtes Leben, es tut im Alter nicht weh!

 

Und kommt dann die Zeit, wo du Abschied nehmen musst.

Denk nur an die schöne Zeit, an das was du, so gerne tust.

 

@  by Werner Geisser

Weiterstadt,02.09.1997

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 617

604 Der Frühling

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 15. Dezember 2016
Erstellt: 15. Dezember 2016
Zuletzt aktualisiert: 15. Dezember 2016
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604  Der Frühling     

 

 

Über das leere Feld, die Hasen springen  

Die Vögel  am Himmel, ihre Lieder singen.

 

Unter dem Eichenbaum, sitzt eine Haselmaus.

Ein junges Reh schaut aus dem Wald  heraus.

 

 Die Ameisen beim Bauen, es ist ein Gewimmel.

Die Sonne scheint, am klaren, blauen Himmel.

 

Im Anglerteich sieht man die Forellen springen

Aus dem Gebüsch, hört man die Amsel singen.

 

Ein kleines Wölkchen, zieht am Himmel seine Bahn.

Aus dem Wald, hört man den balzenden Auerhahn.

 

Dies spüren die Menschen, und auch das Getier.

Im Biergarten sitzen Wanderer, bei ihrem Bier 

 

Es grünt und blüht schon ein wenig, im ganzen Land.

Der Frühling, nimmt nun das Zepter, in seine Hand.

Copyright © Werner Geisser

Weiterstadt,04.02.1976

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    604       

596 Schönste Zeit

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 23. Juli 2016
Erstellt: 23. Juli 2016
Zuletzt aktualisiert: 23. Juli 2016
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 596 Schönste Zeit 

 

Schönste Zeit, wo bist du, so eilig hingerannt.

 Dich hab ich doch, mein Leben lang gekannt.

 Wir waren jung, zu Frauen, doch sehr Galant.

 

Gemeinsam, gingen wir, ein Stück zu zweit.

 Wir wurden älter, aber alt, mit dir „Oh Zeit.“

 Das haben, wir Beide, auch niemals bereut.

 

„Schönste Zeit“ wir konnten uns unterhalten.

 Man sieht es längst, an unseren vielen Falten.

 Wir gewannen an Jahren und werden, die Alten.

 

Mit drei  Kindern, hast du unsere Welt erhellt.

 Hast dich dann langsam, heimlich zu uns gesellt.

 Du bleibst Jung, wir gehen alt, durch diese Welt.

 

Durch vier Enkelkinder, leben wir dann weiter.

 Das Leben, war für uns, die ganzen Jahre heiter.

Du „schönste Zeit“, gehst leise, mit uns weiter.

 

Copyright © Werner Geisser

Weiterstadt,31.07.2009

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 596

586 Die Brötchenesser

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 10. Januar 2016
Erstellt: 10. Januar 2016
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
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586  Brötchenesser

 

Früh am Morgen noch in der Nacht

werden uns schon viele Jahre lang

Samstags, die Brötchen gebracht.

 

Nicht wie in Köln, wie ehedem

mit Heinzelmännchen so bequem.

 

Nicht mit der Post, nicht vom Bäcker,

trotzdem sind sie frisch und lecker.

 

Sie sind einfach da, darauf ist verlass,

auch bei Regen werden sie nicht nass.

 

Es sind die Nachbarn, die Guten,

die sich samstags so früh sputen.

 

Liegen wir im Bett und schlafen prächtig,

rühren sie sich, schon lang und mächtig.

 

Ich weiß, müsste ich mich für die Brötchen bücken,

sag ich’s noch mal „Ich „ ich, würde mich drücken.

 

Drum sagen wir, ganz lieb, und mit vollem Becher,

Euch vielen Dank!

                                               Die Brötchenesser!

Copyright ©  Werner Geisser

Weiterstadt,24.12.1994

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586

585 Alt! was heißt das

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Geschrieben von Werner Geisser
Veröffentlicht: 10. Januar 2016
Erstellt: 10. Januar 2016
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2016
Zugriffe: 6349

                                                                                                                         Alt!

     Was heißt das?             

 

Was heißt schon, wir werden langsam Alt.

Weil unsere Hände und Füße werden Kalt?

 

Der Rücken schmerzt, tut der Kopf auch weh.

Man spürt es, vom Kopf, bis zum großen Zeh.

 

   Man kann dies und das, schon nicht mehr tun.

Schon lange, muss man immer öfter ruhen.

 

       Was soll’s, wir haben doch lange, schon gelebt.

Wenn auch der Körper, öfter einmal bebt.

 

Wir sind schon Alt, mit fünfundsechzig Jahren!

Wir werden auch noch älter, wenn wir’s erfahren.

 

Wir machen weiter so, wie Wir es gerne haben.

So lange es geht, uns an schönen Dingen Laben.

 

Wir tun jetzt nur noch das, was uns gefällt.

Und bleiben, so lang es geht, auf dieser Welt.

 

Wir machen aus dem Leben, das Beste draus.

Gehen, mit guten Freunden, öfter einmal aus.

 

Und kommt die Zeit, wo wir müssen gehen.

Dann sagen wir lieb, zu denen, die wir sehen!

 

   „Auf Wiedersehen“!

 

Copyright© Werner Geisser           

Weiterstadt,14.06.2000

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585

  1. 577 Frohe Weihnacht
  2. 575 Deine Kinder
  3. 569 Stammtisch
  4. 568 Die Sorgen

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