Lebensfreude
617 Geträumt
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- Geschrieben von Werner Geisser
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617 Geträumt
Ganz gleich wie Alt du bist, Genieße dein Leben.
Es hat dir im Alter, noch immer, so viel zu geben.
Wovon du, in jungen Jahren, schon immer geträumt.
Hast du im Alter, gar zu schnell, zu Leben versäumt.
Tu das, was du so gerne, im Leben noch tun magst.
Was du früher, nicht gekonnt, vielleicht nicht gewagt.
Gönne dir doch im Alter, entschlossen etwas Gutes.
Nichts geschieht von alleine, es sei denn, du tust es.
Die letzten Jahre vergehen, wie in der Sonne, der Schnee.
Hast verdient, gelebtes Leben, es tut im Alter nicht weh!
Und kommt dann die Zeit, wo du Abschied nehmen musst.
Denk nur an die schöne Zeit, an das was du, so gerne tust.
@ by Werner Geisser
Weiterstadt,02.09.1997
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617
604 Der Frühling
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604 Der Frühling
Über das leere Feld, die Hasen springen
Die Vögel am Himmel, ihre Lieder singen.
Unter dem Eichenbaum, sitzt eine Haselmaus.
Ein junges Reh schaut aus dem Wald heraus.
Die Ameisen beim Bauen, es ist ein Gewimmel.
Die Sonne scheint, am klaren, blauen Himmel.
Im Anglerteich sieht man die Forellen springen
Aus dem Gebüsch, hört man die Amsel singen.
Ein kleines Wölkchen, zieht am Himmel seine Bahn.
Aus dem Wald, hört man den balzenden Auerhahn.
Dies spüren die Menschen, und auch das Getier.
Im Biergarten sitzen Wanderer, bei ihrem Bier
Es grünt und blüht schon ein wenig, im ganzen Land.
Der Frühling, nimmt nun das Zepter, in seine Hand.
Copyright © Werner Geisser
Weiterstadt,04.02.1976
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604
596 Schönste Zeit
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596 Schönste Zeit
Schönste Zeit, wo bist du, so eilig hingerannt.
Dich hab ich doch, mein Leben lang gekannt.
Wir waren jung, zu Frauen, doch sehr Galant.
Gemeinsam, gingen wir, ein Stück zu zweit.
Wir wurden älter, aber alt, mit dir „Oh Zeit.“
Das haben, wir Beide, auch niemals bereut.
„Schönste Zeit“ wir konnten uns unterhalten.
Man sieht es längst, an unseren vielen Falten.
Wir gewannen an Jahren und werden, die Alten.
Mit drei Kindern, hast du unsere Welt erhellt.
Hast dich dann langsam, heimlich zu uns gesellt.
Du bleibst Jung, wir gehen alt, durch diese Welt.
Durch vier Enkelkinder, leben wir dann weiter.
Das Leben, war für uns, die ganzen Jahre heiter.
Du „schönste Zeit“, gehst leise, mit uns weiter.
Copyright © Werner Geisser
Weiterstadt,31.07.2009
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596
586 Die Brötchenesser
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586 Brötchenesser
Früh am Morgen noch in der Nacht
werden uns schon viele Jahre lang
Samstags, die Brötchen gebracht.
Nicht wie in Köln, wie ehedem
mit Heinzelmännchen so bequem.
Nicht mit der Post, nicht vom Bäcker,
trotzdem sind sie frisch und lecker.
Sie sind einfach da, darauf ist verlass,
auch bei Regen werden sie nicht nass.
Es sind die Nachbarn, die Guten,
die sich samstags so früh sputen.
Liegen wir im Bett und schlafen prächtig,
rühren sie sich, schon lang und mächtig.
Ich weiß, müsste ich mich für die Brötchen bücken,
sag ich’s noch mal „Ich „ ich, würde mich drücken.
Drum sagen wir, ganz lieb, und mit vollem Becher,
Euch vielen Dank!
Die Brötchenesser!
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Weiterstadt,24.12.1994
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586
585 Alt! was heißt das
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Alt!
Was heißt das?
Was heißt schon, wir werden langsam Alt.
Weil unsere Hände und Füße werden Kalt?
Der Rücken schmerzt, tut der Kopf auch weh.
Man spürt es, vom Kopf, bis zum großen Zeh.
Man kann dies und das, schon nicht mehr tun.
Schon lange, muss man immer öfter ruhen.
Was soll’s, wir haben doch lange, schon gelebt.
Wenn auch der Körper, öfter einmal bebt.
Wir sind schon Alt, mit fünfundsechzig Jahren!
Wir werden auch noch älter, wenn wir’s erfahren.
Wir machen weiter so, wie Wir es gerne haben.
So lange es geht, uns an schönen Dingen Laben.
Wir tun jetzt nur noch das, was uns gefällt.
Und bleiben, so lang es geht, auf dieser Welt.
Wir machen aus dem Leben, das Beste draus.
Gehen, mit guten Freunden, öfter einmal aus.
Und kommt die Zeit, wo wir müssen gehen.
Dann sagen wir lieb, zu denen, die wir sehen!
„Auf Wiedersehen“!
Copyright© Werner Geisser
Weiterstadt,14.06.2000
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