431 Heimweh
Heimweh
Es war die Heimat, die ich vermisste.
Heimweh, das mich nach Hause trieb.
Zu der Geliebten, die ich verlassen.
Zu Vater, Mutter, die mich geliebt.
Ich komme wieder, nach vielen Jahren.
Zurück aus dieser, so fremden Welt.
Was ich dort suchte, nicht finden konnte.
Das war die Liebe, das Glück, das Geld.
Es trieb mich fort, durch fremde Straßen.
Die große Sehnsucht bringt mich zurück.
Die Große liebe, habe ich verlassen.
Find ich zu Haus, nochmal mein Glück.
Seh ich sie wieder, die ich einst liebte.
In meinem ach, so schönen Heimatort.
Falls sie noch wartet, mich noch liebt.
Geh ich im Leben, nie wieder fort.
Copyright © Werner Geisser
Weiterstadt,09.06.1994
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