416 Schöhnheit
Schönheit
In einem schönen Blumenstrauß,
hört man’ s schon ein Weilchen.
Es streiten sich die roten Nelken,
mit den kleinen blauen Veilchen.
Wer denn wohl am Schönsten ist,
entschied am ende Vergissmeinnicht.
Es sagte zu Nelken und Veilchen,
streitet euch noch ein Weilchen.
Dann seht ihr, wer die Schönste ist,
wenn wir erst liegen auf dem Mist.
So werdet ihr dann sehen,
auch Schönheit kann vergehen.
Da liegen sie nebeneinander,
die Veilchen und die Nelken.
Ganz einträchtig beisammen,
und miteinander welken.
Nach Standpunkt und dem Sein.
Sollst nicht nach Schein nur trachten.
Dem wahren Aussehen nach,
die Schönheit, auch von anderen achten.
Copyright © Werner Geisser
Weiterstadt,12.01.2004
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