A B C           Seite 2

 

 

Ohne Liebe ist das Leben, halb so viel Wert.

Leben ohne Liebe, auch das wäre verkehrt.

 

Pflichtgefühl hat Menschen vorwärtsgebracht.

Auch manche, dadurch zum Hampel gemacht.

 

Quatschen und tratschen zur verkehrten Zeit.

Bringen viele Menschen, öfter in Verlegenheit.

 

Recht und Ordnung ist das oberste Gebot.

Sonst herrscht auf der Welt, Unrecht und Not.

 

Sehen mit den Augen, hören mit den Ohren.

Bleibt der Mund stumm, geht nichts verloren.

 

Tritt der Mensch, nur auf der Stelle.

Kommt er nicht vorwärts, auf die Schnelle.

 

Unheil bringt die Gier, immer zu dem.

Der es sich aus Habsucht, macht bequem.

 

Vertrauen genießt nur der Mensch, der Ehrlich ist.

 Der seine Versprechen und Zusagen nicht vergisst.

 

Wechselhaft sind manchmal der Menschen Launen.

Geschmackvoll nicht immer, die Zunge und Gaumen.

 

Xanthippe, „sagt man“, war eine zänkische Frau.

Doch Sokrates, ihr Gemahl, wusste es genau.

 

Ypsilon aus dem A B C, das ist doch klar.

Bleibt ein Buchstabe wie er immer war.

 

Zaubern kann jede Frau mit lächeln und Zärtlichkeit.

Sie kommt mit diesem Zauber, noch mal soweit.

 

So gesehen ist es das A B C.

So geschrieben tut es niemanden weh.

 

 

Copyright © Werner Geisser

Weiterstadt,05.01.2006

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