Liebe
016 Freunde fürs Leben
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- Geschrieben von Werner Geisser
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Freunde fürs Leben
Freunde findest du genug.
Bist du noch jung, es geht dir gut.
Beim Hobby, Arbeit, Freizeit, Sport.
Du kannst sie finden an jedem Ort.
Gehst mit zum Tanzen,
hast sie ins Herz geschlossen.
Mit ihnen das Leben,
die Partys und Feste genossen.
Hast in vielen Jahren
die Freundschaft gepflegt.
Und auch für sie,
dich einmal quer gelegt.
Du warst immer für sie da
und ihnen gewogen.
Hast manch krummes Ding,
für sie gerade gebogen.
Glaubt es nur,
es war doch schön,
mit Freunden
durch das Leben zu gehen.
Doch ist dann die
Jugendzeit gegangen.
Das Alter hat
unerwartet angefangen.
Wirst vorzeitig älter
und gebrechlich.
Auch in manchen Dingen
dann, gemächlich.
Hast dir eine schwere
Krankheit zugezogen.
Schon ist die Freundschaft
fast verflogen.
Nur ein paar Freunde
du noch hast.
Diesen Freunden
fällst du nicht zur Last.
Sie sind für dich da,
immer wenn sie gebraucht.
Wenn dich die schweren
Jahre angehaucht.
Meist ist es die Ehefrau
oder der Ehemann.
Die Kinder und Enkel
in frohem Gespann.
Sie sind es, die dir
noch Lebensmut geben.
Auch immer wieder,
Freude am Leben.
Es ist gut zu wissen,
dass es sie gibt.
Sie haben dich gern
und du hast sie lieb.
Copyright © Werner Geisser
Weiterstadt,24.07.2001
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001 Verzeih
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Verzeih
Ich liebe dich, wie du doch weißt.
Und hoffe, dass du mir verzeihst.
Schau in meine Augen und versteh.
Mit Absicht tat ich dir niemals Weh.
Verzeih, stell die Liebe nicht hinten an,
wenn ich es irgendwann einmal, getan.
Der Mensch wird älter, das Leben rar.
Zu zweit ist das Leben, doch wunderbar.
© by Werner Geisser,
Weiterstadt22.02.2005
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541 Erste große Liebe
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- Geschrieben von Werner Geisser
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541 Erste große Liebe
Ist der Augenblick gekommen,
wo man sich endlich trifft.
Wird die Geschichte geschrieben,
in der man von Liebe spricht.
Der Weg ist nur ein Schweben,
dahin, wo man sich treffen will.
Der Körper ist nur ein Beben,
im Kopf, ein himmlisches Gefühl.
Kommt es zur ersten Umarmung,
Die Lippen sich leicht berühren.
Im Herzen ein leichtes zittern,
die Sinne sich schon verlieren.
Das Schwinden der Gedanken,
die Vorsätze schon abschwenken.
Im Kopf ein Seliges empfinden,
nur die Gewissen dann noch lenken.
Beim Kosen und beim Streicheln,
das Beste, was dann noch bliebe.
Dessen Folgen zu begreifen,
das wäre „Die Erste große Liebe.“
Copyright© Werner Geisser
Weiterstadt,28.07.1977
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001 Verzeih
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